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13. Juli bis 7. September 2014

Harald Reiner Gratz

InSicht - Retrospektive der Arbeiten auf Papier

Harald Reiner Gratz
Der Maler und Grafiker Harald Reiner Gratz, der 1962 im thüringischen Schnellbach geboren wurde, ist einer der erfolgreichsten Künstler in Thüringen und weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. 1985-1988 studierte er an der Hochschule für Kunst und Design in Halle, Burg Giebichenstein, wo man traditionell der Papierarbeit  große Beachtung schenkte. Daran schloss sich von 1989 bis 1991 ein Studium der Freien Malerei und Grafik an der Hochschule für Bildende Künste Dresden an, welches er bei den Professoren Hubertus Giebe und Werner Liebmann absolvierte. Nach zahlreichen Arbeitsstipendien innerhalb Deutschlands und Italiens sowie einem Arbeitsaufenthalt in den USA blieb Gratz in seinem Werk und Wesen stets seiner Herkunft verhaftet und fand immer wieder in den heimatlichen Umkreis Schmalkaldens zurück, wo sein Arbeits- und Lebensmittelpunkt ist.

Mit dem Namen von Harald Reiner Gratz verbindet man heute meist seine furiosen Malereien auf großformatigen Leinwänden, die  - wie so oft – häufiger in Ausstellungen vertreten sind als seine, jedoch nicht geringer zu schätzenden  Papierarbeiten.

Ende der 70er Jahre begann er sich intensiv mit der Zeichnung zu beschäftigen. Das Zeichnen – ob mit dem Stift, der Feder oder dem Pinsel – gilt als reinste Form des künstlerischen Ausdrucks und wird aufgrund der Unmittelbarkeit der Technik von einer gewissen Spontanität geprägt. Eigenständig oder als bildkünstlerischer Ausgangspunkt hat die Zeichnung einen gewichtigen Stellenwert im Werk von Harald Reiner Gratz.

Seit der Entdeckung seiner Leidenschaft am Zeichnen bis in die Gegenwart sind Gratz‘ Bleistiftstudien, Tusch- und Kohlezeichnungen sowie Mischtechniken auf Papier über die Jahre zu großen Stapeln in den Depots des Künstlers angewachsen und nur selten gewürdigt worden. Frei und ungeniert nehmen hier erste vage Ansätze und Ideen unmittelbare Formen an. Gratz‘ Fabulierfreude, die sich thematisch aus einem über die Jahre ausgeprägten Bildspeicher zu nähren scheint, wird freien Lauf gewährt und kann sich in diesem schnelleren Medium austoben. Die vorrangig für eigene Zwecke bestimmten Papierarbeiten richten sich nicht per se an den Betrachter, jedoch bieten sie ihm Raum für Ergänzungen aus der eigenen Phantasie und die Möglichkeit, dem Künstler am nahesten zu kommen.

InSicht
Wie der Ausstellungstitel „InSicht“ nahe legt, geht es ums Sehen, um Sichtweisen, darum, etwas „ins Visier zu nehmen“ oder genauer gesagt um Gegenstände, Aspekte und Themen die in des Künstlers bzw. Zeichners Blick standen und das in einem Zeitraum von über drei Jahrzehnten.

Mit der Retrospektive der Arbeiten auf Papier präsentiert das Kunsthaus Apolda Avantgarde, als einzige Station in Thüringen, eine Auswahl aus dem umfangreichen und vielseitigen Konvolut und würdigt dessen Entwicklung von den frühen Papierarbeiten bis zu Werken des etablierten Künstlers der Gegenwart.

Öffnungszeiten & Preise
Katalog zur Ausstellung
Begleitprogramm zur Ausstellung

Veranstalter:
Kreis Weimarer Land, Kunstverein Apolda Avantgarde e.V.

Konzeption & Realisierung:
Beatrix Leisner
In Zusammenarbeit mit Harald Reiner Gratz

Mit freundlicher Unterstützung:
Sparkassenstiftung Weimar - Weimarer Land
Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen
art-regio - Ein Kulturengagement der Sparkassen Versicherung
Freistaat Thüringen - Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Kunstverein "kunst heute" Schmalkalden e.V.

Copyright für alle Abbildungen: © Harald Reiner Gratz

 

 

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